Chronische, das heißt über Monate anhaltende Atemwegsprobleme beim Pferd sind in der überwiegenden Mehrzahl durch Allergie oder durch Überempfindlichkeit gegenüber Stäuben und Schadgasen bedingt. Daneben gibt es - viel seltener - durch Infektionen mit Viren und Bakterien verursachte chronische Atemwegserkrankungen. Bedenken Sie daß das Pferd von Natur aus ein in offener Landschaft lebendes Freiluftgeschöpf ist. Stroh und Heu, also von Menschen verarbeitete Futtermittel, in deren Stäuben sich die meisten Allergieauslöser befinden, gibt es in der Natur nicht. Der Stall, in dem sich unserer Pferde ein Großteil der Zeit aufhalten, ist jedoch voll davon.
Dr. Martin Hinrichsen ist ein ausgebildeter und annerkannter Chiropraktor sowie Mitglied der International Veterinary Chiropractic Association (IVCA). Die Bezeichnung Chiropraktor ist ein geschützter Begriff, welcher nur von Personen erlangt werden kann, die ein mehrjähriges Studium absolviert haben, wie zum Beispiel ein Tierarzt.
Die Augen der Pferde, meist einfarbig, sind ein Spiegel ihrer Seele, ihres Wohlbefindens. Sie sind auch ein kompliziertes und sensibles Sinnesorgan, das - obwohl ähnlich gebaut wie das des Menschen, die Welt ganz anders wahrnimmt als der Pferdebesitzer, Reiter oder Trainer. Diese Sinneswahrnehmung hat einen entscheidenden Einfluss auf das Verhalten und die Reaktionen der Pferde.
Die Pferde können an Krankheiten leiden, die unter anderem die inneren Organe und/oder den Stoffwechsel betreffen. So sind Probleme mit der Magenschleimhaut, das Equine Cushing sowie das Equine Metabolische Syndrom Beispiele für Erkrankungen, die große Auswirkungen auf die sportliche Leistungsfähigkeit und die Lebensqualität eines Pferdes haben.
Wir verfügen über ein modernes, im Jahr 2010 erworbenes digitales Röntgensystem. Dies ermöglicht eine sofortige Diagnose oder Verlaufskontrolle vor Ort. Durch den Einsatz eines modernen HF Röntgengerätes können wir streustrahlungsarm und mobil Röntgen. Die digitale Röntgenbildentwicklung bedingt, dass wir nicht wie früher beim analogen Röntgen zur Entwicklung einer Aufnahme erst einmal in die heimische Praxis zurückzukehren müssen.
Die positiven Auswirkungen des Laufband-Trainings auf die Leistungsfähigkeit des Pferdes werden in allen Disziplinen des Pferdesports geschätzt. Ein Laufband fördert den Aufbau der Rücken- und Hinterhandmuskulatur. Es optimiert die Entwicklung der Muskelkraft, die Koordination und die Kondition des Pferdes. Ein modernes Laufband, wie das der Firma Horse Gym2000, kommt dem natürlichen Bewegungsbedürfnis des Pferdes entgegen. Viele Veterinäre, wie auch das Pferde Reha Zentrum Nord, befürworten den Einsatz eines Laufbandtrainers für messbare Leistungssteigerung, zur Rekonvaleszens und zur Prävention von Muskel- und Knochenproblemen und bei der Unterstützung des Heilungsprozeß bei Pferden nach Verletzungen.
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Video eines Pferdes auf dem Laufband
Positive Unterstützung des Laufbandes während der Pferde Reha
Der Laufbandboden gleicht einem natürlich gewachsenen Gras- oder Waldboden, auf welchem die Pferde zu einem gleichmäßigen, planen Abfußen kommen. Die Schrittfläche passt sich dabei dem Bewegungsablauf des Pferdes an. Durch diese spezielle Technik wird eine maximale Losgelassenheit und ein sinnvoller Aufbau der Rücken- und Hinterhandmuskulatur erreicht. Die Anfahrautomatik startet das Laufband sanft, so dass das Pferd langsam in seinen Rhythmus finden kann und außerdem unterstützt es das taktreine und sichere Schreiten des Pferdes auf dem Laufband. Durch das vollautomatische Überwachungssystem und die an drei Punkten angebrachten Norausschalter, wird für eine optimale Sicherheit des Pferdes während des Laufbandtrainings gesorgt, falls das Pferd einmal ins Stolpern gerät.
Die Vorteile eines Laufbandes für Pferde sind unter anderem:
Unsere Pferde werden immer dicker
Frau Nicole Heid (Dipl. - Ing. (FH)) hat in einer Studie, im Rahmen Ihrer Diplomarbeit festgestellt, daß 22% der untersuchten Pferde konnten sogar hinsichtlich ihres Bodyconditionscores (Körperkonditionswert) als fett eingestuft werden können
gezielte Förderung der Muskelbildung an Rücken und Hinterhand
Training mit maximaler Losgelassenheit
Verbesserung der Kondition
Steigerung der Leistung für den Sporteinsatz
Unterstützung des Genesungsprozesses nach Krankheit und Verletzungen
Schwungvolle Bewegungsabläufe basieren auf dem natürlichen Vorwärtsdrang des Pferdes, die sich aus einer aktiven Hinterhand über einen schwingenden Rücken entwickeln. Nur eine gut trainierte und muskulöse Hinterhand kann Gewicht aufnehmen und den Impuls zum "Vorwärts" geben. Durch die vorbestimmte Geschwindigkeit des Laufbands der Firma Horse Gym2000 müssen vermeintlich faule Pferde, ohne unablässigen Gebrauch von vorwärtstreibenden Hilfen, fleißig gehen. Eine Desensibilisierung auf Reiterhilfen findet hier nicht statt. Das junge Pferd kann ganz individuell, je nach anatomisch bedingter Struktur, die erwünschten Muskelgruppen schonend aufbauen.
Geraderichtung und Balance
Junge Pferde haben noch nicht genügend Kraft in der Hinterhand. In der Vorwärtsbewegung im Trab bekommen sie, vorallem unter dem Reiter, deshalb ihre Vorderbeine nicht weg, während die Hinterbeine sehr weit vorgreifen. Sind sie dann auch noch ein wenig schief, müssen sie natürlicherweise, um sich nicht selbst in die Ballen zu treten, mit der Hinterhand seitlich ausweichen. Insbesonders muss die Kraft für die angestrebte Geraderichtung entwickelt werden. Die größten Vergehen zur Geraderichtung eines Pferdes, liegen in falscher Anwendung der reiterlichen Körperkraft und Gewalt. Man kann ein Pferd nicht gerade ziehen oder zwingen. Damit erreicht man nur Verspannungen, die Entwicklung der "falschen" Muskulatur und damit auf Dauer mehr und mehr die einseitige Schiefe.
Durch die seitliche Bewegungsbegrenzung des Laufbandes, müssen die Pferde unter ihr Gewicht treten und können nicht hinten breit und schief gehen. Dies zeigt sich insbesonders im Aufbau einer beidseitig gleich starken und beweglichen Muskulatur.
Aufgrund der oben aufgeführten Verbesserungen aus der bisher geleisteten Konditionierung, sind auch die richtigen Ansätze zur positiven Aufnahme des Reitergewichts geschaffen. Über die Kraft und Ausdauer der Hinterhand, die eine positive Kraftübertragung über einen gestärkten Rücken (Muskulatur) erlaubt, ist das junge Pferd bestens prädestiniert, vermehrt Trag- und Schubkraft aufzubauen.
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